Es geht voran, auch ohne Zwang: Zahl der Soldatinnen und Soldaten in Deutschland steigt
„Nach dem Start des Neuen Wehrdienstes setzt die Bundeswehr ihr personelles Wachstum fort. Bis Ende Februar hätten sich rund 16.100 Menschen für eine militärische Laufbahn beworben – ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Diese Tendenz spiegle sich auch in den Neueinstellungen wider: Im Februar gab es mehr als 5300 Einstellungen und damit 14 Prozent mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Insbesondere bei Mannschaftssoldatinnen und -Soldaten im Rahmen des Neuen Wehrdienstes sei der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr signifikant erhöht worden, teilte das Ministerium weiter mit. Derzeit sind demnach rund 13.400 Personen als Freiwillig Wehrdienstleistende (sechs bis elf Monate) und kurzdienende Zeitsoldaten (zwölf bis 23 Monate) in der Bundeswehr tätig – ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“
(WELT)
Wie kann das nur sein, so ganz ohne Wehrpflicht?
Mal ganz ohne satirischen Einschlag: Deutschland ist ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat. Als solcher geht man nicht leichtfertig mit der Freiheit junger Menschen um, auch und gerade dann nicht, wenn diese Freiheit von außen immer stärker bedroht wird. Freiwilliger Wehrdienst kann funktionieren, wie man sieht. Funktioniert er nicht, weil die Zahlen langfristig zu niedrig bleiben, so muss überlegt werden, inwiefern eine Pflicht eine Lösung sein kann. (Im Übrigen nicht nur für junge Männer, sondern für alle.) Genau so schildere ich die passende Analyse seit Jahren. Man schüttet das Kind nicht mit dem Bade aus, sondern prüft im Sinne des Grundgesetzes und wählt die richtige Reihenfolge.
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